Der Verein „Kham - Nomadenhilfe e.V." geht zurück auf einen Tibet-Besuch der Kölner Schulleiterin. Gemeinsam mit vier tibetischen Oberschülern entwickelte sie damals Ideen zur Unterstützung der Nomaden in Osttibet. Seit 2008 engagiert sich nun die gesamte Grundschule für den Verein. Mit dem Verkauf von Selbstgebackenem, Bazaren und Informationsveranstaltungen sammeln die Kinder Spenden für Tibet. Durch die Unterstützung konnte in der Nomadenregion bereits eine Krankenstation errichtet und eine Grundschule gebaut werden. In der Krankenstation kann sich die mittellose Bevölkerung umsonst behandeln lassen, die Schule besuchen mittlerweise 120 Kinder - viele davon sind Waisen. 50 weiteren Kindern konnte dank der Spendengelder der Besuch einer weiterführenden Schule ermöglicht werden. Sowohl die Schüler, als auch die Projektleiter stehen durch regen Brief- und Telefonkontakt sowie persönliche Besuche in ständigem Austausch miteinander. Und das Thema Tibet ist auch im Unterricht allgegenwärtig. So erstellen die Schüler beispielsweise ihre eigenen Tibet-Bücher.
So viel Engagement in so kurzer Zeit - das hat die Jury überzeugt.




